Davos Parsenn Februar 2017

Zum dritten Mal war ich im Parsenngebiet, zum dritten Mal in Kombination mit einem anderen Skigebiet der Region und damit auch zum dritten Mal nur einen halben Tag. Diesmal nach dem Morgen am Rinerhorn. Die zwei, drei Stunden boten mir die Möglichkeit, ein paar noch nicht gefahrene Lifte zu benützen, einige zusätzliche Pisten kennenzulernen, und natürlich auch einmal mit der Schiferbahn zu fahren. Vor allem sollte es dann als speziellen Abschluss eine nicht alltägliche Talabfahrt über 2000 Höhenmeter geben.

Davos Rinerhorn Februar 2017

An diesem Föhntag schien mir das Rinerhorn ein vernünftiges Ziel zu sein, da etwas inneralpin geschützt und die verschiedenen Skilifte nicht allzu windanfällig sein sollten. Leider zieht sich die Anreise mit der Rhätischen Bahn über Chur, Thusis und Filisur - sozusagen hintenherum - in die Länge. Ich kaufte mir nicht die Rinerhorn-Tageskarte, sondern das etwas teurere Ticket für alle Skigebiete von Davos, um mir für den Nachmittag alle Optionen offen zu halten.

Wolzenalp Januar 2017

Von ehemals vier kleinen Skigebieten im vorderen Toggenburg ist die Wolzenalp als letztes übrig geblieben. Schnee hatte es gerade genug bis runter zur Talstation, die bloss auf 700 m.ü.M. im Dorf Krummenau liegt. Schnell kommt man per ÖV dorthin, nach dem kurzen Fussmarsch vom Bahnhof zur Talstation ist man auch gleich aufgewärmt. Für mich gabs eine 11 Uhr Tageskarte, ein gemütlicher stressfreier Skitag an den 3 Anlagen stand bevor. Und somit auch wieder mal ein neues Skigebiet zum Erkunden.

Lauchernalp Dezember 2016

Schnee war der ganzen Monat über Mangelware, darum gabs auch kaum sinnvolle Ziele für einen Tagesausflug. Da es terminlich gerade gut passte, entschied ich mich trotzdem für einen frühen Saisonstart am ersten Dezember-Wochenende. Zuerst überlegte ich mir, nach Saas Fee zu fahren, doch ich hatte dann keine Lust, den ganzen Tag im Schattenkessel zu verbringen. Da erinnerte ich mich an die Lauchernalp - ein Gletscherskigebiet, das oft vergessen wird. Siehe da, tatsächlich waren ein paar Pisten geöffnet. So ergab sich nach siebeneinhalb Jahren spontan der zweite Besuch im Lötschental.

Diavolezza / Lagalb März 2016

Neben Corviglia und Corvatsch gab es auch einen Skitag im dritten grösseren Engadiner Gebiet: Diavolezza-Lagalb. Diese beiden klassischen Skiberge am Berninapass wurden bereits 1956 respektive 1963 mit Luftseilbahnen erschlossen. Heute ergeben sie zusammen ein unkonventionelles Skigebiet, dessen Zukunft ungewiss ist: lange Abfahrten an Luftseilbahnen, kein unnötiger Schnick-Schnack. Eine Anreise lohnt sich hier nur bei schönem Wetter lohnt, weshalb wir fast bis Ende Woche mit dem Besuch zuwarteten.

Corvatsch März 2016

Während unserer Engadin-Woche waren wir zweimal im Corvatsch-Skigebiet, für uns von Celerina aus erreichbar mit einer 30minütigen Fahrt im vollen Engadinbus. Im Gegensatz zur Corviglia liegt das Skigebiet Corvatsch grösstenteils an einem Schattenhang. Geprägt wird es von drei Luftseilbahnen, wobei die Gipfelbahn spektakulär den Vorgipfel des Piz Corvatsch erschliesst und so das hochalpine Skigebiet zum vierthöchsten der Schweiz und dabei zum höchsten ausserhalb dem Wallis macht.

Celerina / St. Moritz März 2016 (2/2)

Die linke "Hälfte" des Corviglia-Skigebiets oberhalb von St. Moritz ist namhafter als die rechte Seite von Celerina. Im Gegensatz zur konvexen Schneeschüssel von Marguns ist hier das Gelände grösstenteils konkav und wird dominiert vom Gipfel Piz Nair sowie vom breiten Sonnenhang zwischen Corviglia, Alp Giop und Munt da San Murezzan. Die Sturktur des ganzen Skigebiets ist letztendlich simpel: vom Tal her mittellange Zubringeranlagen, an den sonnigen Haupthängen oberhalb der Baumgrenze samt und sonders Sesselbahnen in idealem Skigelände, dazu die Gipfelbahn auf den Piz Nair.

Celerina / St. Moritz März 2016 (1/2)

Die traditionelle Woche Skiferien hatten wir dieses Jahr für März angesetzt, nachdem sie letztes Jahr im Janur in Les Diablerets buchstäblich ins Wasser fiel. Das Oberengadin sollte es diesmal sein, wo ich im Winter noch nie war. Wir wählten Celerina als Feriendomizil aus, um alle grösseren Skigebiete vernünftig erreichen zu können und um eine bezahlbare Unterkunft zu finden. Am Anreisetag fiel viel Schnee, sehr viel Schnee, laut SLF 75 cm in 24 Stunden. So war das Engadin frisch verschneit, und einer schönen Skiwoche stand nichts im Wege.

Waltensburg / Brigels Feburar 2016

Das Skigebiet von Brigels, Waltensburg und Andiast ist nicht gerade der Überflieger. Im Wesentlichen führen von Brigels und von Curtginet aus zwei Liftlinien à je zwei Sesselbahnen den gleichmässigen, schwach geneigten Bergrücken zum Fil da Rubin hinauf. Alles am gleichen Hang in gleicher Ausrichtung, steile Pisten sucht man vergeblich. Schon im Voraus ist klar, dass das nicht mein Lieblingsgebiet sein würde, man kann aber trotzdem mal hinfahren. Wie üblich an Sonntagen im Februar bildete sich eine längere Warteschlange an der Kasse Curtginet, auch da der Angestellte drei Minuten Pause einschaltete.

Anzère Januar 2016

Am letzten Tag der Wallis-Reise war wieder schlechteres Wetter. Wohin? In Les Paccots oder am Rochers-de-Naye waren viele interessante Lifte geschlossen, in Les Diablerets waren die Skilifte, die wir im Vorjahr nicht fahren konnten, ebenfalls noch nicht in Betrieb, La Forclaz vermutlich noch gar nichts offen. Im Zentralwallis waren Aufhellungen angesagt, deshalb entschied ich mich für Anzère. Ein gar nicht so kleines Skigebiet, das sich über den breiten Sonnenhang oberhalb von Sion erstreckt. Allerdings nichts Spektakuläres, was mit ein Grund sein dürfte, dass Anzère so unbekannt ist.

Tschiertschen März 2016

Das kleine Skigebiet von Tschiertschen ist etwas versteckt: Sowohl Parkplatz als auch Busstation sind vor dem Dorf platziert - um zur Talstation zu gelangen muss man durchs Dörfchen marschieren oder auf den kleinen Pendelbus warten. 2001 wurde das Skigebiet neu strukturiert; seither leistet man sich zwei Sesselbahnen, was öfters mal für finanzielle Schwierigkeiten sorgt. Neben den vier Anlagen waren auch alle Pisten noch geöffnet. An der Talstation war dann sogar mehr los als ich erwartet hatte.

Brambrüesch März 2016

Schon seit längerem war der Gedanke da, die beiden Skigebiete von Brambrüesch und Tschiertschen für einen Tagesausflug zu kombinieren. Der schöne Märzsamstag war ideal dafür, um dem Ansturm in die bekannteren Gebiete zu umgehen. Das Alleinstellungsmerkmal von Brambrüesch ist natürlich, dass es mit der Talstation in Chur selbst direkt in einer grossen Stadt liegt. Von da aus gibt es, zumindest gemäss Pistenplan, eine längere, kunterbunte Liftkette hinauf auf den Dreibündenstein.