Im Januar noch war das Parsenn-Gebiet hoffnungslos überlastet. Die übliche Warterei in Klosters gabs auch diesmal, aber oben war die Situation deutlich besser. Die Idee war nun, während den ersten ein, zwei Stunden etwas durch das Skigebiet zu gondeln und einige Pisten herauszusuchen. Beispielsweise die Pisten an der 6KSB Furka sind jeweils früh hinüber, darum legte ich da als erstes eine Wiederholungsfahrt ein, solange sie noch fahrbar sein würden. Es ist einfach Fakt, dass die Pistenfläche die 2500 p/h der 6KSB kaum schlucken kann, darum kann man da nur am Morgen früh fahren.
Im Januar reichte uns die Zeit nicht für den Weissfluh-Gipfel, das sollte nun nachgeholt werden. Klar, es war schon stürmisch oben, aber zum Fahren gings trotzdem gut. Die Nordabfahrt hatte ich kaum mehr in Erinnerung, jedenfalls gefiel sie mir sehr mit der abwechslungsreichen Trassierung, den verschiedenen kurzen Steilhängen und der Aussicht. Nach einem Zwischenstopp am Kurzlift Kreuzweg gings weiter mit der Schifer-Abfahrt. Oben ebenfalls herrlich (und schön breit!), unten wird die Piste bekanntlich enger und da war sie dann sehr hart. Vielleicht hatte es da auch reingeregnet.
Nach der ewig langen Bergfahrt mit der Gondelbahn war es Zeit, das Skigebiet zu verlassen. Insgesamt gibt es im Parsenn-Gebiet fünf verschiedene Pisten als Talabfahrt sowie weitere Routen, eine ganze Menge, von den Pisten kenne ich die rote 49 nach Klosters noch nicht. Wie bei meinem allerersten Besuch verliess ich das Parsengebiet nach der gemütlichen Fahrt durch das Meierhofertäli mit der schwarzen 13 nach Wolfgang. So früh am Morgen natürlich top präpariert. Die beiden Steilhänge waren schon recht hart, aber gerade noch griffig. Insgesamt eine überraschend steile, knackige Talabfahrt, die 600 Höhenmeter sind rasch überwunden.
In Davos Wolfgang musste ich kurz auf den Ortsbus warten. Fortsetzen wollte ich den Tag am es folgt wieder ein steilerer Hang
" target="_blank">Jakobshorn, da sollte es dann auch auf die Routenabfahrten gehen. Auch wenn es soweit nur wenige Abfahrten waren: die Zeit verging trotzdem schnell, schneller als gedacht, das Anstehen in Klosters und die Bergfahrt mit der Schifer-Bahn verschlingen jeweils viele Minuten. Bereits jetzt war klar: Davos war erneut eine kluge Wahl, genügend Schnee und keine Einschränkungen durch den Föhnsturm.
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