Disentis Februar 2012


On and off

Am Bahnhof in Ilanz hat man die Qual der Wahl: Postautos fahren nach Falera und Laax im Osten, nach Vella und Vals im Süden, nach Waltensburg und Obersaxen im Westen. Alternative ist die Rhätische Bahn nach Tavansa/Brigels und Disentis, heutiges Tagesziel. Bis dorthin hatte der Zug allerdings acht Minuten Verspätung. Ortsbus zur Talstation verpasst, also kurzerhand umsteigen in die Matterhorn-Gotthard-Bahn nach Sedrun und bei der ersten Station (Acla da Fontauna) wieder aussteigen. Von dort noch 10 Minuten Fussmarsch, dann war die Talstation des Skigebiets doch noch erreicht, ohne allzugrossen Zeitverlust.

Vals Februar 2012


Einfach nur wow!

Vals stand bei mir schon länger auf der "Warteliste". Da es für Tagesausflüge zuweit entfernt ist, musste ich mich einige Jahre gedulden für den Besuch. Das Dorf Vals ist in erster Linie bekannt für das Mineralwasser und die Thermen. Vielleicht noch als deutschsprachiges Walserdorf im rätoromanischen Val Lumnezia. Das Skigebiet hingegen gehört in die Kategorie der Unbekannten. Hohe Erwartungen hatte ich, und sie sollten sich erfüllen.

Grüsch Danusa Februar 2012


Steigerungslauf

Am Eingang ins Prättigau gelegen, ist Grüsch-Danusa ein ideales Skigebiet für den Anreisetag ins Bündnerland. Erst recht bei Bewölkung und klirrender Kälte, wo dann die tiefe Höhenlage vom Nach- zum Vorteil wird. Am Nordhang führt die erste Achtergondelbahn der Schweiz von der spartanischen Talstation aus in zwei Sektionen den Bergrücken hinauf zur flachen Hochebene Schwänzelegg. Während das Skigebiet an Wochenenden dank der schnellen Anreise durchaus bevölkert ist, war es an diesem Wochentag ziemlich leer, trotz Ferienzeit.

Laax Januar 2012 (2. Teil)


Fine Selection

Nach dem Morgenbesuch bin ich ein zweites Mal an der La Siala: Überraschenderweise gab es hier noch immer keine Wartezeiten an der 3er-Sesselbahn, was ich nur selten so erlebt hatte. Dieses Mal war der offizielle Geheimtipp an der Reihe: Die Siala Ost, welche über Grauberg und Startgels, hinunter nach Flims, knapp 1800 Höhenmeter bewältigt. Hier gabs viele interessant trassierte, schmale und weite Abschnitte. Besonders der Abschnitt an der Grauberg-Bahn gefiel mir. Im Übrigen ist dieser als ruhige Ecke ein Geheimtip an Spitzentagen.

Laax Januar 2012 (1. Teil)


Fine Selection

Wochentag im Januar, Traumwetter, ideale Schneeverhältnisse (wenn auch kein frischer Neuschnee), ganzes Gebiet geöffnet: Beste Voraussetzungen für einen Besuch in Laax. Laax - ein Skigebiet das polarisiert und deswegen vielen nicht passt. Zweifellos ein In-Gebiet, doch bietet es weitaus mehr als Parks und Monsterpipes. Punkto Abwechslung spielt es in der Top-Liga mit, allerdings auch im Preis. Dank Snow&Rail allerdings 16 sFr. gespart. Sowieso verliert man nach Laax mit dem ÖV keine Zeit. Um 8:20 an der Kasse, Skibillet gekauft, und ab gings!